Unsere Aktivitäten und Ziele:

  • Reisen zu Astronomischen Events (z.Bsp. Venustransit Schweden, Internationales Teleskop Treffen, Messebesuche etc.).

  • Projektarbeit (Zusammenarbeit bei bestimmten Beobachtungszielen wie Kugelsternhaufen, Nebel und Galaxien. Sammeln von dazugehörigen Daten, Fakten und Bildmaterial).



Die Astrofreunde-Franken sind kein eingetragener Verein. Wir verstehen uns als Interessengemeinschaft rund um das Thema Astronomie und sind seit September 2011 im Raum Franken aktiv.



Unsere Mitglieder stellen sich vor:

Claus-Dieter MüllerHallo zusammen, ich bin der Claus. Ich bin Anfang 40 und beschäftige mich erst seit ca. 2 Jahren intensiv mit der Astronomie. Die Sterne und das Weltall faszinieren mich jedoch bereits seit meiner Kindheit. In meiner Jugend besaß ich ein Kaufhausteleskop, welches jedoch sehr einfach konstruiert war. Vor nicht allzu langer Zeit reifte der Entschluss etwas besseres zu kaufen, und zwar ein LXD75 von Meade mit einem 6" Newton f/5 Tubus mit 752mm Brennweite. Sehr schnell fand ich Anschluss an weitere Astronomiebegeisterte im Raum Franken. Gemeinsam tauschen wir uns aus und treffen uns zu Beobachtungen. Da mir mein neues Hobby sehr viel Spaß macht, unterlag ich dem sog. Öffnungswahn und kaufte vor kurzem ein 10" Dobson Flextube von Skywatcher, mit welchem ich sehr zufrieden bin. Schneller Aufbau, kurze Auskühlzeit, große Öffnung sowie eine 1200mm Brennweite machen das Gerät für mich zum idealen Begleiter.

Momentan beschäftige ich mich intensiv mit dem Aufbau und der Verwaltung unserer gemeinsamen Webseite. Meine Erfahrungen und beruflichen Computerkenntnisse kommen mir dabei zu Gute. Inzwischen bin ich auch wieder in die Astrofotgrafie eingestiegen.



Alexander LengViele von Euch wissen sicherlich wovon ich spreche, wenn im Okular des 114/900er Newton Reflektor ein viel zu großer, matschiger Fleck zu sehen ist, welcher in der Hoffnung durch einlegen kürzerer Brennweiten bis auf ein Maximum vergrößert wird, um endlich den ersehnten  „Wow-Effekt“ zu erreichen – natürlich ohne Erfolg. So zumindest fing bei mir am Abend eines kalten Januar Tags 2007 mit einem ersten Blick durchs Okular der Einstieg in die Astronomie statt. Sicherlich ist ein solcher Anblick von M31 auch dem Ein oder Anderen aus seinen ersten Tagen mit dem eigenen Teleskop bekannt  ;)

Ich heiße Alexander und bin mit meinen 25 Jahren der jüngste in der Gruppe. Nach dem ersten, dann doch noch recht erfolgreichen Beobachtungsjahr, wurde der Wunsch nach etwas größerem geweckt. Die Wahl viel auf einen 8“ f/6 Dobson von GSO welcher bis Heute in meinem Besitz ist und ab und an seinen Spiegel noch auf den freien Himmel richten darf. In den Jahren kam dann noch durch Zufall ein Wachter 14x100 Großfernglas auf einer leicht überforderten Selbstbaumontierung dazu.

Als rein visueller Beobachter und Anfänger im Zeichnen kam natürlich auch irgendwann der Wunsch nach mehr Öffnung. Als Liebhaber der einfachen Dobson Montierung steht seit letztem Jahr ein 12“ f/5 GSO mit im Fuhrpark, mit welchen ich mit Freude visuelle Eindrücke für unsere Projekte sammle.



Thomas WillDer Nächste im Bunde ist Thomas, Mitte 40. Ich habe im Winter 09/10 die Astronomie entdeckt und bin mit Fernglas und einem gebrauchten Lidlscope eingestiegen. Ausrüstungstechnisch habe auch ich mittlerweile moderat aufgerüstet, neben einem 102/500 Richfielder, der auch ab und an für Sonnenbeobachtungen eingesetzt wird, ist mein Lieblingsteleskop und visuelles Arbeitspferd ganz klar der Galaxy Dobson 200/1200 - raus aus dem Auto, hinstellen, Stuhl daneben, fertig!  Mit der LXD75 von Claus und meiner Nikon D70s starte ich nebenbei gerade mit ersten Versuchen in der Fotografie. Für mich steht aber eindeutig das visuelle Beobachten im Vordergrund; objektmäßig sind die Interessen recht breit verteilt, von Objekten des Sonnensystems über einzelne (gerne variable) und mehrfache Sterne bis hin zu den klassischen DeepSky-Objekten der Milchstraße. Und natürlich auch Galaxien, wobei ich da visuell meist etwas enttäuscht bin... Ein Feld, in dem ich später mal die längeren Belichtungszeiten der Kamera (verglichen mit den Sekundenbruchteilen des Auges) ausnützen möchte.

Für mich gehört das Suchen & Finden, meist über Starhopping, zum Beobachtungsspaß dazu. Genauso wie das Planen der Beobachtung und die Nachbereitung, mit Beobachtungsbericht, (groben) Zeichnungen und Recherche über die Objekte. Auch die räumliche Einordnung der Objekte ist für mich faszinierend - wo in Bezug auf unsere Milchstraße liegt denn eigentlich M 3 und in welchem Galaxienhaufen treibt sich NGC 488 herum? Darüber hat sich auch der Kontakt unserer Gruppe zur Royal Astronomical Society of Canada ergeben, dank deren Hilfe wir die informativen 3D-Grafiken der Milchstraße zurEinordnung unserer Beobachtungsobjekte erzeugen können.



Stefan WestphalMein Name ist Stefan Westphal, ich bin am 12.April 1986 geboren und ein weiteres Mitglied der "Astrofreunde Franken". Die Leidenschaft für die Astronomie erwachte im Laufe des Jahres 1998. Die ersten Anstöße lieferten eine Fachzeitschrift und ein Buch über die Planeten unseres Sonnensystems vom Sammelband "Was ist Was". Seit der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war ich von dieser großartigen Naturwissenschaft fasziniert.
Die ersten Beobachtungsversuche unternahm ich mit einem kleinen Fernglas an unserem Erdtrabanten, dem Mond. Sogar eine erste Mondkarte fertigte ich damit an. Zu meinem Geburtstag im April 2000 bekam ich dann endlich mein erstes Teleskop. Bei diesem Instrument handelte es sich um ein 76/700mm Newton-Teleskop, welches sich auch heute noch in meinem Besitz befindet. Im Herbst 2006 kam zu meinem Instrumentarium ein 110/660mm Großfeldrefraktor hinzu. Dieser Refraktor wurde im Januar 2011 gegen einen 100/700mm Refraktor getauscht, da dieser über bessere optische Fähigkeiten verfügt.

Auch im Selbstbau von Teleskopen probierte ich mich schon aus, als ich im Frühjahr 2009 zufällig an einen Spiegelsatz für einen Schiefspiegler geriet. Ein halbes Jahr benötigte ich für die Planung und Bauzeit dieses komplizierten Teleskoptypen. Am Ende war es ein Erfolg, als ich mit unglaublichem Kontrast die Einzelheiten der  Planeten studieren konnte. Dabei hat das Teleskop nur 85mm Öffnung bei 1900mm Brennweite. Im Januar 2012 unternahm ich mit der Anschaffung eines 10" Newtons von Orion UK einen weiteren Schritt. Mittlerweile wird dieser große Spiegel überwiegend in der Astrofotografie eingesetzt. Auch in dieser Disziplin unternahm ich im Lauf der Jahre Experimente, zunächst noch mit chemischem Film. Spätestens seit mir im Mai 2012 eine Atlux-Montierung für ernsthafte Fotografie zur Verfügung steht, kann ich in diese Materie tiefer einsteigen. Dabei gebe ich mir alle Mühe, die visuelle Erforschung unseres Sternenhimmels nicht völlig zu vernachlässigen. 



Thomas JägerThomas Jäger:
seit 1988 betreibe ich Astronomie aktiv. Mein erstes Gerät war ein Kaufhausteleskop, der berühmte Quelle Newton (114/900mm). Heute gibt es weder die Firma noch das Gerät. Mein erstes astronomisches Teleskop war ein Vixen 90/1000FH Refraktor auf GP-DX Montierung.

Der Wunsch nach tiefen und bunten Astrofotos ließ sich damit nicht erfüllen, deshalb spezialisierte ich mich auf die visuelle Beobachtung von Deep-Sky Objekten. Auf dem Markt gab es keine erschwinglichen Geräte, so blieb nur der Weg über den Selbstbau. Die Öffnung steigerte sich von 8" auf bis zu 18". Das am Okular erlebte füllte viele Seiten in meinem Beobachtungsbuch.

Neben einem breitgefächerten Interesse für die Astronomie zählen die Sonnenbeobachtung und Astrofotografie zu den aktuellen Arbeitsgebieten. Die Bildbearbeitung nimmt dabei einen immer größeren Bereich ein, in dem ich ständig lerne.

Jährliche Beobachtungsaufenthalte in den Alpen und astronomische Reisen sind Höhepunkte in meinem Leben. Zweimal durfte ich den Sternenhimmel in Namibia genießen, weitere Reisen gingen in die Türkei und nach Nordschweden. Seit 1998 betreibe ich die Internetseite starhopper.de.



Paul Schuberth Mein Name ist  Paul Schuberth, geb. 1963. Mein Interesse an der Astronomie begann vor etwa 18 Jahren. Begonnen hatte alles mit einem geschenkten Fernglas 8x50 meines Schwiegervaters und einschlägiger Literatur aus der Stadtbibliothek. Kurz darauf nahm ich an einem Astronomie-Grundkurs teil. Von da an gab es kein Halten mehr.  Die Faszination des Nachthimmels hatte mich ergriffen und so kaufte ich mir meine erste Montierung Vixen-GP und einen Refraktor. Die ersten Jahre hatte ich nur visuell beobachtet und meine Beobachtungen dokumentiert. Das Interesse für die Astrofotografie war schnell geweckt und damit wuchs im Laufe der Zeit auch die Ausrüstung mit. Anfangs habe ich noch mit Webcam  und DSLR- Kamera  auf einer CGEM fotografiert nun besitze ich eine Skywatcher EQ8 die mir eine genaue Nachführung ermöglicht. Ferner leistete ich mir eine CCD-Kamera ATIK 383. Des Weiteren betreibe ich mit meinem Celestron C11 und einer ASI120MM Planetenfotografie.

Seit Anfang 2014 bin ich bei den gleichgesinnten Astrofreunden-Franken.  Jede freie Stunde die unser fränkischer Himmel und mein Beruf zulassen nutze ich um neue Objekte abzulichten oder zu beobachten. Bei der Bildbearbeitung macht sich der Erfahrungsaustausch mit den Kollegen bezahlt. Wie auch im Beruf lernt man nie aus, sondern immer nur dazu. Mittlerweile ist die visuelle Beobachtung etwas  in den Hintergrund getreten, da die Astrofotografie auch mehr Zeit in Anspruch nimmt.