Die Geschichte der Astronomie 


Seit Urzeiten haben die Sterne den Menschen in Ihren Bann gezogen. Insbesondere die Sonne und der Mond. Bereits vor über 4000 Jahren gab es Bauwerke (Stonehenge) das die Hauptaufgangsrichtung und die Hauptuntergangsrichtung von Sonne und Mond festhielt. Aber auch in Ägypten waren Menschen beim Bau der Pyramiden bedacht die 4 Seiten exakt an den Himmelsrichtungen auszurichten. Funde belegen dass sich auch Kelten, Babylonier, Chinesen, Inder, Mayas und Azteken bereits sehr früh mit der Astronomie beschäftigten. Die Mayas konnten bereits Mondfinsternisse vorhersagen. Die Ägypter erfanden das 365 tägige Jahr!


Es gab aber nicht nur wissenschaftliche Aspekte der Astronomie in der frühen Menschengeschichte. Die Mythologie und religiöse Gründe spielen von Anfang an eine wichtige Rolle bei der Entdeckung unseres Universums. Nicht zuletzt war es aber wohl doch der Drang des Menschen nach immer mehr Wissen um die geheimnisvollen Lichter am Nachthimmel. Dies wird auch durch die unzählige mathematischen Genies, Naturwissenschaftlern und Erfindern belegt. Allesamt waren Sie wohl eine der ersten Astronomen in der Geschichte der Menschheit.


Thales von Milet sagte als erster eine Sonnenfinsternis im Jahre 585 v.Chr. voraus. Pythagoras vertrat etwa 500 Jahre vor Christus die Ansicht dass die Erde eine Kugel sei. Lange dachten die Menschen die Erde sei eine Scheibe, nur nach und nach begriffen Sie das Neue Weltbild. Durch die Berechnungen von Kopernikus (1473-1573) und den Beobachtungen durch Galileo Galilei (1564-1642) änderte sich dies jedoch schlagartig. Jan Lipperhey ein deutsch-niederländischer Brillenmacher erfand 1608 als einer der Ersten das Fernrohr. Dieses hatte damals bereits eine ca. 30fache Vergrößerung. Damit begann erstmals die optische Erforschung unseres Himmels. Johannes Kepler (1571-1630) profitierte von dieser neuen Erfindung und steuerte dadurch großartige neue Erkenntnisse (Keplersche Bewegungsgesetze) bei der Erforschung unseres Sonnensystems bei. Aber auch Isaac Newton (1643-1727) sei genannt. Durch seine Gravitationslehre (jeder Körper zieht jeden anderen Körper an) konnten alle wichtigen Bewegungsvorgänge im All erklärt werden; eine wichtige Erkenntnis zu jener Zeit.


Charles Messier ein französischer Astronom erstellte von 1764-1782 den bekanntesten Objektkatalog. Messier nutze damals bereits Teleskope mit Brennweiten von 7 Metern und einem Spiegeldurchmesser von etwa 20cm. Dies war damals eine außerordentliche Leistung der Technik. Wilhelm Herschel (1738-1822) trieb das Ganze noch weiter und ließ sich nach seinen Plänen 1789 ein Teleskop mit einer Öffnung von 1,20m und einer Länge von 12m bauen. Seine Entdeckungen umfassen die unglaubliche Zahl von über 3000 Objekten des Himmels. Ab etwa 1800 beschäftigte sich Herschel sehr intensiv mit der Beobachtung der Sonne, er entdeckte die Infrarotstrahlung und zudem haben wir Ihm u.a. den Herschelkeil zu verdanken. Ein weiterer Physiker und Astronom der Neuzeit ist Edwin Hubble, er gilt als Begründer der Urknalltheorie. Aber es gibt noch eine Vielzahl von weiteren bedeutenden Entdeckern und Astronomen in der Geschichte der Menschheit...


...den bis heute erforschen Astrophysiker, Wissenschaftler und Hobby-Astronomen das Universum auf der Suche nach Asteroiden, Himmelsobjekten, Exoplaneten, erforschen die Sonne, unsere Planeten und  nicht zuletzt die Hintergründe der Entstehung des Weltalls.



Author: Claus Müller